Archiv der Kategorie 'Lexikon'

Joint Venture

Mittwoch, den 20. Oktober 2010

Schließen sich mehrere rechtlich selbstständige Unternehmen zu einem Gemeinschaftsunternehmen zusammen spricht man von einem Joint Venture. Ein Joint Venture ist ein rechtlich selbstständiges Unternehmen an dem die Gründungsgesellschaften in Höhe ihrer Kapitaleinlage beteiligt sind.
Die Vorteile eines Joint Ventures liegen neben der gemeinschaftlichen Kapitalbereitstellung in der Nutzung von Synergieeffekten in Form der Einbringung von Technologien, Schutzrechten, […]

Imparitätsprinzip

Freitag, den 15. Oktober 2010

Das Imparitätsprinzip stellt einen Grundsatz zur Bewertung von Vermögensgegenständen  und Schulden für den Ausweis im Jahresabschluss dar. Laut § 252 HGB müssen vorhersehbare  Verluste bereits vor Eintritt im Rechnungswesen berücksichtigt werden. Zuzuordnen ist das Imparitätsprinzip den allgemeinen Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht.
Gemäß dem Imparitätsprinzip, als Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung, müssen nicht realisierte Verluste beispielsweise in Form von Abschreibungen, […]

GWG

Freitag, den 1. Oktober 2010

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) stellen gem. § 6 Abs. 2 EStG Wirtschaftsgüter dar, die beweglich, abnutzbar, selbstständig nutzbar, zum Anlagevermögen gehören und einen Verkehrswert von 410 Euro nicht übersteigen. Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungskosten 150 Euro zuzüglich Umsatzsteuer nicht übersteigen können   im Jahr der Anschaffung gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG in voller Höhe als […]

Gesamtkosten

Donnerstag, den 9. September 2010

Alle Kosten die im Rahmen der Erfüllung der Geschäftsaufgabe innerhalb eines Unternehmens während einer Abrechungsperiode anfallen, werden als Gesamtkosten bezeichnet. Gesamtkosten können im Rahmen der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung in fixe und variable Kosten und nach der Zurechenbarkeit in Einzel- und Gemeinkosten aufgeteilt werden.
Im Rahmen einer Existenzgründung sollten die Gesamtkosten bereits bei der Erstellung vom Businessplan Existenzgründung […]

Freie Berufe

Mittwoch, den 25. August 2010

Als freie Berufe werden nach dem deutschen Recht alle Tätigkeiten bezeichnet die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Freie Berufe werden auf selbstständiger Basis ausgeübt und finden in den Bereichen der Wissenschaft, Kunst, dem  Schriftstellertum sowie bei unterrichtenden oder erziehenden Tätigkeiten ihre Anwendung. Freie Berufe entstehen im Rahmen besonderer beruflicher Qualifikationen oder schöpferischer Begabungen die eigenverantwortlich und […]

Die Finanzgerichtsbarkeit

Donnerstag, den 19. August 2010

Die Finanzgerichtsbarkeit bietet als Fachgerichtsbarkeit Rechtsschutz gegen Verwaltungsakte die von den Finanzbehörden erlassen werden. In sämtlichen Abgabeangelegenheiten die öffentlich-rechtlich zu Streitigkeiten führen und allen berufsrechtlichen Streitigkeiten der Steuerberater entscheidet die Finanzgerichtsbarkeit. Abgabenrechtlichen Einschlag, der für die Finanzgerichtsbarkeit vorliegen muss, haben Bundes- und Landessteuern sowie Zölle.
Die Finanzgerichtsbarkeit kann von Privatpersonen und Unternehmen über die Ausübung ihres […]

Die Ersatzinvestition

Montag, den 16. August 2010

Als Ersatzinvestitionen werden Investitionen bezeichnet die für bereits angeschaffte Investitionsgüter aufgewendet werden. Angewendet wird die Ersatzinvestition in der Regel für die Erneuerung von Anlagen. Die Ersatzinvestition als Reinvestition erfolgt im Rahmen von Investitionen die durch Verschleiß oder technischen Fortschritt anfallen um die bisherige Kapazität aufrecht erhalten zu können. Mit der Reinvestition soll die Abschreibung von […]

Der Eigentumsvorbehalt

Dienstag, den 10. August 2010

Unter einem Eigentumsvorbehalt wird die Übereignung einer beweglichen Sache unter einer aufschiebenden Bedingung im Sinne des § 449 Abs. 1 und §§ 929, 158 Abs. 1 BGB verstanden. Über den Eigentumsvorbehalt wird ein obligatorischer Anspruch aus einem zukünftigen Eigentumserwerb an einer beweglichen Sache eines Vorbehaltskäufers bezeichnet. Mit dem Eigentumsvorbehalt soll eine Sicherung kaufrechtlicher Ansprüche gesichert […]

Das Design

Donnerstag, den 5. August 2010

Der Begriff Design wird mit dem Prozess der Gestaltung einer Marke, eines Objektes oder einer Dienstleistung assoziiert. Dabei ist zu unterscheiden das das Design als das fertige Endprodukt oder einen unfertigen bzw. unbefriedigenden Zustand angesehen werden kann.
Dem Design werden nach dem Offenbacher Ansatz verschiedene Funktionen zugeordnet die dieses erfüllen soll. Unterschieden werden kann die praktische, […]

Der Cash Flow

Montag, den 2. August 2010

Als Cash Flow bezeichnet man den aus der Umsatztätigkeit und sonstigen laufenden Tätigkeiten resultierende Nettozufluss liquider Mittel innerhalb einer Periode. Dabei stellt der Cash Flow den positiven und periodisierten Zahlungsmittelüberschuss der Geschäftstätigkeit dar. Über den Cash Flow ist es möglich die finanzielle Situation eines Unternehmens zu bestimmen.
Ob es einem Unternehmen möglich ist die im Rahmen […]